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Der Dorfteil Gluringen liegt in einer milden und sanften Mulde an der Ostflanke eines Schuttfächers. Dank seiner Ruhe und Abgeschiedenheit von Bahn, Rotten und Furkastrasse erhielt die Gemeinde den Namen «Altwiberstafel» und das selbstbewusste Auftreten der Bewohner trug ihnen den Namen «Städter» ein. Vielleicht aber hängt diese Bezeichnung mit «oppidum de Gluringen» zusammen, früher Sitz eines Adelgeschlechtes. Jedem seine Deutung. Der Dorfteil Reckingen besticht durch seine Siedlungsanlage beidseits des Rottens. Die homogene Barockkirche setzt ein klares Zeichen der intensiven Phase sakraler Bautätigkeit. Geprägt durch eine vielfältige kunsthandwerkliche Tradition, von der barocken Bildhauerkunst über den Orgelbau bis hin zur Glockengiesserei. Der traditionsbewussten Gemeinde liegt viel daran, die Zeugnisse der Vergangenheit zu erhalten, unter anderem durch die Erhaltung des «Stadel 1617», einem eindrücklichen Stadel im «Unnerdorf». Zu den touristischen Highlights zählen die Minigolfanlage und das geheizte Freiluft-Schwimmbad in Reckingen.
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